Sonntag, 2. September 2007

Eine Nacht allein im Wald

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Der Abend am See

Die letzte Woche war vor allem durch drei Tage Kurzurlaub in und in der Nähe vom Nationalpark Färnebofjärden geprägt. Es wurde viel gewandert und Natur bestaunt. Es wurden Beeren und Pilze gepflückt. Erstere wurden gegessen und letztere wurde immer wieder weggeworfen. Elche wurden gesucht, aber nicht gesichtet. Erholung fanden wir an zwei Abenden in einer sehr gemütlichen Hütte in Ingbo. Bei Kaminfeuer und mit Kartenspielen ließen wir die Abende ausklingen. Die letzte Nacht wurde an einem der vielen Seen des Nationalparks Färnebofjärden verbracht. Ein „Windschutz“ und die dazugehörige Feuerstelle dienten als Zufluchtsort. Der Sonnenuntergang am See, das Grillen, das wärmende Feuer und das Beisammensein waren der angenehme Teil dieser Unternehmung. Unangenehmer wurde es, als sich die Dunkelheit einschlich, Geräusche aufmerksamer wahrgenommen worden sind und man langsam schlafen gehen musste. Es ist nicht empfehlenswert, dass wenn man vorhat die Nacht im Freien zu verbringen, sich anhand von Prospekten über die Weitläufigkeit der schwedischen Wolfs- und Bärengebiete zu informieren. Auch sollte man es vermeiden zum Schutz vor dem Wind eine Plane zwischen Bäumen aufzuhängen. Das Knistern der Plane lässt unvorteilhafte Gedanken entstehen. Des Weiteren sollte man sich die Landschaft um den Schlafplatz herum im Hellen genauer anschauen. Dadurch könnte im Dunkeln vermieden werden, dass Felsen im See auf einmal als Boote wahrgenommen werden, in denen sich Fischer, die schwarze, lange Mäntel tragen und unzählige Widerhaken besitzen, befinden. Wenn man zu viele schlechte Filme geschaut hat, dann weiß man, was diese Personen machen... Ausgenommen von diesen ausschweifenden Gedankengängen waren es aber sehr schöne Stunden am See, die durch wunderbare Menschen und durch die ungekannteFaszination für Natur bedingt waren. Und auch wenn das Thermometer in der Nacht den Plusbereich verlassen hat, haben wir nicht gefroren. Meine drei Hosen und sieben Pullover und Jacken waren sogar zu viel. Auch sind wir zu neuen Erkenntnissen gekommen. Zum Beispiel, dass Kreditkarten auch sinnvoll eingesetzt werden können: zum Schneiden von Käse.

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Caro, ich, Rob und Pipi am Feuer

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Unser "Windschutz", leider kein "Tierschutz"

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Zuletzt aktualisiert: 11. Dez, 17:38