Mensa auf schwedisch
Es ist ja nun nicht gerade so, dass ich unsere „Schweine-Mensa“ im Hauptgebäude der HU vermissen würde. Ich vermisse auch nicht die Mensa Nord. Erstere zeichnet sich immer dadurch aus, dass man, nachdem man in ihr gegessen hat, den „Duft“ der Mensa in den eigenen Sachen bis zum Abend tragen durfte. Zweitere hat zwar nicht einen Geruch in den Sachen hinterlassen, dafür aber fast Muskelkater auf Grund des 10-minütigen Fußweges. Also gab es als Alternative immer noch die gute, alte Cafeteria im Hauptgebäude. Dort konnten gut belegte Brötchen und eine Abart von Kaffee erstanden werden. Gut – die Kassiererinnen sind nicht immer die Freundlichsten gewesen.
Aber im guten, alten Schweden sind Mensen kaum in das Universitäts-Leben integriert. Hier gibt es Mikrowellen. An verschieden Orten im „Statsvetenskapliga Institutionen“ sind diese aufgestellt und erfahren zur Mittagszeit einen großen Ansturm. Würde man dieses Angebot nutzen, würde man wahrscheinlich noch länger auf sein Essen warten müssen, als in einer Mensa (Erwärmungszeit und so...). Es würde aber in jedem Falle schmecken, wenn man sich denn beim Kochen am Vorabend angestrengt hätte. Aber trotzdem irgendwie unglaublich, dass ein Staat, der als Musterbeispiel für die Verteilung universeller, wohlfahrtsstaatlicher Leistungen (zum Beispiel auch 800€ Studienbeihilfe monatlich, welche unabhängig vom Einkommen der Eltern gezahlt werden – Rückzahlung kann innerhalb von 50 Jahren erfolgen, niedriger Zinssatz) gilt, in Uppsala lieber Mikrowellen aufstellt.... (aber im Endeffekt würde ich eh in keine Mensa gehen, da ich „mensa-geschädigt“ bin...ist mir halt nur aufgefallen).

Lust auf Mittagessen?
Aber im guten, alten Schweden sind Mensen kaum in das Universitäts-Leben integriert. Hier gibt es Mikrowellen. An verschieden Orten im „Statsvetenskapliga Institutionen“ sind diese aufgestellt und erfahren zur Mittagszeit einen großen Ansturm. Würde man dieses Angebot nutzen, würde man wahrscheinlich noch länger auf sein Essen warten müssen, als in einer Mensa (Erwärmungszeit und so...). Es würde aber in jedem Falle schmecken, wenn man sich denn beim Kochen am Vorabend angestrengt hätte. Aber trotzdem irgendwie unglaublich, dass ein Staat, der als Musterbeispiel für die Verteilung universeller, wohlfahrtsstaatlicher Leistungen (zum Beispiel auch 800€ Studienbeihilfe monatlich, welche unabhängig vom Einkommen der Eltern gezahlt werden – Rückzahlung kann innerhalb von 50 Jahren erfolgen, niedriger Zinssatz) gilt, in Uppsala lieber Mikrowellen aufstellt.... (aber im Endeffekt würde ich eh in keine Mensa gehen, da ich „mensa-geschädigt“ bin...ist mir halt nur aufgefallen).

Lust auf Mittagessen?
uppsuli - 27. Nov, 21:15

