Der Julgask
Im studentischen Leben Uppsalas sind die Gask’s nicht mehr wegzudenken. Das sind traditionelle feine Essen an großen Tafeln in den jeweiligen Nationen mit anschließendem Feiern. Für diese Veranstaltungen, die alle zwei Monate stattfinden und als "Muss-Man-Unbedingt-Mitgemacht-Haben" gelten, gibt es sogar Anziehvorschriften. Also die Männer sollten in ihren Anzügen erscheinen und bei den Frauen ist es natürlich egal, ob das Kleid kurz oder lang ist... Während des Essens wird natürlich eine Menge Alkohol ausgeschenkt und das auch noch durcheinander – so wie es sich für schwedische Verhältnisse gehört. Zwischen den Gängen werden Trinklieder gesungen, es wird auf Stühle gestiegen und gelallt...ääh gesungen, es werden Polonaisen durch das Nationen-Gebäude veranstaltet. Dies kann sich im Verlauf des Abends und mit zunehmendem Alkoholspiegel auch schon mal als schwierig erweisen. Aber wenn man schick angezogen ist, sieht ja alles andere nur noch halb so schlimm aus. Wenn dann von 18 Uhr bis 23 Uhr die Zeit an den Tischen verbracht worden ist und obiges, genanntes Prozedere erfolgreich durchlaufen worden ist und das Essen seinen Abschluss gefunden hat, werden die Tanzflächen in der Nation eröffnet. Und die Bars natürlich auch. Und wenn dann in der Nacht nach Hause gelaufen wird, weiß man was wahrer Luxus ist: flache Schuhe!

Man durfte sich auch etwas beim "Jultomte" wünschen ;-)

Ein kleiner Teil einer Tafel

23 Uhr nach dem Essen - und dem Trinken

Ich vor dem "Julgran" - auch ungedreht...

Man durfte sich auch etwas beim "Jultomte" wünschen ;-)

Ein kleiner Teil einer Tafel

23 Uhr nach dem Essen - und dem Trinken

Ich vor dem "Julgran" - auch ungedreht...
uppsuli - 3. Dez, 23:32

