Wie sich Schweden noch finanziert/oder finanzieren könnte
Um bespielsweise universelle, wohlfahrtsstaatliche Leistungen in Schweden vollbringen zu können, bedarf es voller kommunaler Haushaltskassen. Dies gelingt durch eine hohe Mehrwertsteur, durch eine hohe Alkoholsteuer...und durch das Abschleppen von Fahrrädern, die in der Innenstadt Uppsalas nicht an einem der zahlreichen, aber besetzten, Fahrradständer angeschlossen sind.
Ein Fahrrad in Uppsala falsch zu "parken" kostet umgerechnet 30€. Die Fahrräder, die falsch stehen, werden in Transporter
gehievt, zu einem abgelegenen Ort gefahren und dann in Container eingeschlossen. Binnen zwei Tagen, muss man sich sein Rad dort abholen. Und wie ihr euch denken könnt - ich habe mein Fahrrad falsch "geparkt". Um mein Rad wieder zu bekommen,
hätte ich also einen Betrag zahlen sollen, von dem ich mir auch schon wieder ein neues Rad auf dem Flohmarkt hätte kaufen können. Beim Abschleppdienst der "Uppsala kommun" dann irgendwann angekommen, wurde mir die Strafe jedoch
erlassen, da ich Austauschstudentin bin und ich die Vorschriften ja nicht kennen kann. Beim Heraushieven des Rades aus dem Container, ist dann aufgefallen, dass der Vorderreifen einen Platten hat. Der Uppsala-Fahrrad-Abschlepp-Beauftragte hat dann dafür gesorgt, dass ich in der Fahrradwerkstatt, welche sich natürlich auch auf dem Gelände befand, einen neuen Schlauch für das Rad bekommen habe. Wenn man also in Uppsala kein Geld für Fahrradreperaturen übrig hat, sollte man sein Fahrrad
abschleppen lassen, beim Abholen sofort angeben, dass man Austauschstudent ist und absolut unwissend sei und natürlich noch ganz viel lächeln...
Ein Fahrrad in Uppsala falsch zu "parken" kostet umgerechnet 30€. Die Fahrräder, die falsch stehen, werden in Transporter
gehievt, zu einem abgelegenen Ort gefahren und dann in Container eingeschlossen. Binnen zwei Tagen, muss man sich sein Rad dort abholen. Und wie ihr euch denken könnt - ich habe mein Fahrrad falsch "geparkt". Um mein Rad wieder zu bekommen,
hätte ich also einen Betrag zahlen sollen, von dem ich mir auch schon wieder ein neues Rad auf dem Flohmarkt hätte kaufen können. Beim Abschleppdienst der "Uppsala kommun" dann irgendwann angekommen, wurde mir die Strafe jedoch
erlassen, da ich Austauschstudentin bin und ich die Vorschriften ja nicht kennen kann. Beim Heraushieven des Rades aus dem Container, ist dann aufgefallen, dass der Vorderreifen einen Platten hat. Der Uppsala-Fahrrad-Abschlepp-Beauftragte hat dann dafür gesorgt, dass ich in der Fahrradwerkstatt, welche sich natürlich auch auf dem Gelände befand, einen neuen Schlauch für das Rad bekommen habe. Wenn man also in Uppsala kein Geld für Fahrradreperaturen übrig hat, sollte man sein Fahrrad
abschleppen lassen, beim Abholen sofort angeben, dass man Austauschstudent ist und absolut unwissend sei und natürlich noch ganz viel lächeln...
uppsuli - 25. Sep, 20:10
uppsuli - 1. Okt, 00:16
das mit dem soziologischen experiment habe ich mir überlegt...ganz kurz...und bin zu dem entschluss gekommen, dass das nichts wäre...diese ganzen fragen von qualitativer oder quantitativer forschung...telefonumfrage oder fragebogen oder mündliches interview...und man bedenke die feldphase und das personal... vielleicht auch noch schwedenschlüsselmethode...nee nee...wer stellt sich schon gerne hinter nem baum und schaut, wie sich ein Fahrrad-Abschleppdienst-Beauftragter verhält...und damit das ja auch soziologisch ist, müssen mehrere Abschlepper beobachtet werden...an unterschiedlichen Orten zu unterschiedlcieh Tageszeiten...also nein. nun wahrlcih nicht. das muss überhaupt nicht sein. :-)


sehr wohl schließe ich mein Rad an. Ich habe sogar zwei Schlösser für mein überaus modernes Rennrad. Wie du siehst, kommt dort meine überdurchschitlliches Misstrauen gegenüber alles zur Geltung. Aber dann gibt es ja wieder die Seite von mir, die durch absolute Unbekümmertheit ausgezeichnet ist. Die war an dem Morgen vorherrschend, als ich mein Rad wie jeder andere auch, vor dem Institut abgestellt habe und mit meinen Schlösseren gesichert habe. Aber ich habe es nicht zusammen mit einem im Boden fest verankerten Gegenstand angeschlossen. Und da das Institut in der Innenstadt ist, und Fahrräder in der Innenstadt an Fahrradständern angeschlossen werden müssen (was ich nicht gemacht habe, weil die VOLL waren), wurde mein Rad mitgenommen. Nach 8 Stunden Bibliothek ist das wahrlich nicht schön, wenn man sein Rad nicht findet mit welchem man ganz schnell nach Hause fahren wollte. Das ist zum mmrrrrrrr.....