der der p-log (Gast) - 13. Nov, 23:38

Auffälligkeiten

Ja, du scheinst mir doch eine eher aufmerksame Beobachterin unseres Alltags zu sein. Obwohl ich dazu noch gerne einige ergänzende Bemerkungen machte möchte, da diese "Auffälligkeiten" ein eher typisch osteuropäisches - sprich: östlich von Deutschland - vorkommendes Phänomen sind - meiner Meinung nach:

- ziemlich viele Autos der Firmen Bentley, BMW, Mercedes, Porsche (Ganz einfach: Man kann hier sowieso einfach alles auf Kredit kaufen. Besonders die günstig aus Deutschland äh... überführten Autos.)
- ziemlich viel Sex-Tourismus (Ebenso einfach: Liegt hier aber eher an den aus Deutschland und England überführten Männern.)
- ziemlich viele „Naktsklubs“ (Ein Freiheitssyndrom...)
- Wirtschaftswachstum um die 11% (naja 11% von wenig sind immer noch wenig ^^)
- es ist gar nicht so billig wie gedacht (Ne, nicht wegen dem Wirtschaftswachstum, sondern wegen dem Touristenwachstum. Oder andersrum: Die Einheimischen wissen einfach, wo man nicht einkaufen gehen sollte.)
- Ziemlich viele Frauen, die sich so kleiden, als ob sie als Animateusinnen in der Sex-Tourismus-Branche arbeiten (Ja, das verwirrt mich auch immer äh... was wollte ich nochmal...)
- ziemlich viele Männer, die so aussehen als seien sie Vorgesetzte dieser Animateusinnen (Die guten, alten, traditionellen Geschlechterrollen.)
- im Vergleich mit Berlin sind die Menschen noch viel unfreundlicher (Das ist das Hauptstadtsyndrom, wahrscheinlich ebenfalls an Touristenaufkommen gekoppelt.)
- wenn man mit großer Handtasche und „kleiner“ Reisetasche Bus fährt, muss man summa summarum Bustickets für drei Personen kaufen (Verbrecher? Komm wieviel hat dieses Verbrechen gekostet? 25 Cent? 50 Cent? Bestimmt nicht so viel wie die Faschisten in Berlin für eine einzige Fahrkarte verlangen...)
- Ganz viele Erasmus-Studenten aus Schweden die mit Hartschalen-Koffern nach Riga reisen, um den billig in
Supermärkten ersteigerten Alkohol sicher ins schwedische Land zu bringen (Also Erasmusstudenten die ersteigerten Alkohol in Sicherheit bringen findest du überall wo du Erasmusstudenten findest... In Prag tun sie das eher mit Plastetüten, der Weg ist halt nicht so weit.)
- hohes Aufgebot an Polizei (Ja. Stimmt. Dafür würde mir aber auch keine Erklärung einfallen. Könnte so nen Ding sein zwischen Stärke demonstrieren, den Geschlechterrollen und den Freiheitssyndromen.)
- Clubs mit 90er-Jahre-Techno, russischem Pop oder Britney & co. (^^ Yup. Irgendwie denken die, das ist genau das was Touristen mögen. Aber [-> siehe Alkohol] vielleicht haben sie auch recht.)
- Wenn an öffentlich Plätzen offensichtlich Alkohol getrunken wird, dies von der Polizei gesehen wird, müssen circa 10 Euro Strafe bezahlt werden (Das scheint mir übrigens nur in Berlin/Deutschland so zu sein, dass am Wochenende jeder Fahrgast in der S-Bahn ein Bier mit sich herumträgt. Kurz: Stimmt auch.)
- ganz viel Go-Go-Getanze in den Clubs (Ja, und?)
- Konsumfreudige Stadt (Ja. Man kann am Sonntag um 17 Uhr tatsächlich noch irgendwas total wichtiges kaufen gehen. Toll oder? Irgendwas was halt nicht warten kann. Äh... Ein Deo?)
- sehr schöne Altstadt (die Außenbezirke habe ich aus irgendeinem Grunde vermeiden wollen... Ich sag nur: Plattenbauten)

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