Eine Tradition aus Schweden

Natürlich gehört es auch zu einem Aufenthalt in Schweden dazu, einmal kulinarische Besonderheiten auszuprobieren. Und beim Köttbullar (gespr.: Schöttbullar) sollte nun wahrlich nicht gestoppt werden. Auch wenn ich auf einer Mäklichkeits-Skala, die von 0-10 reicht, bestimmt bei 9 oder 10 einzuordnen bin, habe ich es mir nicht nehmen lassen, "Blodpudding" zu probieren. Schwedische Kinder bekommen dieses Gericht sogar zum Früchstück, da es gut für die Blutbildung ist. Auch wenn es gesund sein soll, ist die Ansicht dieses Essens und auch die Zusammensetzung dieses Essens nicht sehr...naja deliziös. Im "Blodpudding" befinden sich wunderbare Inhaltsstoffe wie Blutpulver vom Schwein und vom Rind oder Rinder-Talg.
Aussehen tut es ungebraten wie dreckige, braune Knete uns auch die Konsistenz des "Blodpuddings" ist mit Knete zu vergleichen. Gebraten sollte es werden, bis es schwarz ist (aber nicht verbrannt-schwarz....ganz schön schwer). Angerichtet wird diese Mahlzeit mit Preiselbeer-Kompott. Preiselbeer-Kompott scheint eh als Indiz für schwedisches Essen zu gelten. Pack dir Preiselbeeren zu deinen Kartoffeln und den Klopsen (äääh...Köttbullar) und du hast eine schwedische Mahlzeit. Aber nun zum Geschmack dieser schwedischen Mahlzeit: schmeckt natürlich auch nur wie "Tote Oma". Mit den Preiselbeeren kann natürlich der Geschmack auch noch etwas unterdrückt werden. Aber ich werde den "Blodpudding" garantiert nicht zum Frühstück essen und auch nicht in nächster Zeit wieder - auch wenn er gut für die Eisen-Werte ist.


uppsuli - 29. Okt, 16:14
LEne (Gast) - 30. Okt, 21:03
Das ist echt widerlich. Und so was essen die zum Frühstück?? Also die sind mir suspekt, die Schweden!!
antworten
Steffen (Gast) - 2. Nov, 14:38
Mahlzeit
Also Bloodpudding klingt schon sehr abschreckend, kosten würde ich es aber auch.
Ich denke in Blutwurst hat die gleichen Inhaltsstoffe.
Ich denke, man soltle generell erst nach dem Essen fragen, was man gegessen hat.
Ich denke in Blutwurst hat die gleichen Inhaltsstoffe.
Ich denke, man soltle generell erst nach dem Essen fragen, was man gegessen hat.

